Zeckenalarm im Ostalbkreis: So schützen Sie sich vor FSME und Borreliose!

Im Ostalbkreis bleibt die Zeckensaison bis in den Spätherbst aktiv, wodurch FSME- und Borreliose-Risiken steigen. Schutzmaßnahmen und Impfempfehlungen sind entscheidend.

Im Ostalbkreis bleibt die Zeckensaison bis in den Spätherbst aktiv, wodurch FSME- und Borreliose-Risiken steigen. Schutzmaßnahmen und Impfempfehlungen sind entscheidend.
Im Ostalbkreis bleibt die Zeckensaison bis in den Spätherbst aktiv, wodurch FSME- und Borreliose-Risiken steigen. Schutzmaßnahmen und Impfempfehlungen sind entscheidend.

Zeckenalarm im Ostalbkreis: So schützen Sie sich vor FSME und Borreliose!

Die Zecken sind wieder unterwegs, und auch wenn die Temperaturen sinken, bleiben sie aktiv. Besonders im Ostalbkreis ist dies ein Thema, das für viele Naturfreunde von Bedeutung ist. Laut den Informationen der Schwäbischen Zeitung beginnt die Zeckensaison bereits ab etwa 7 Grad Celsius und kann bis in den Spätherbst dauern. In milden Wintern könnte dies sogar bedeuten, dass die Saison schon im Januar beginnt und bis Dezember andauert. Die Zunahme von Zeckenpopulationen kann mit den klimatischen Veränderungen in Verbindung gebracht werden.

Die Gefahren von Zeckenbissen sind nicht zu unterschätzen. Sie übertragen eine Vielzahl von Krankheiten, darunter die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. FSME ist eine ernstzunehmende Virusinfektion, die grippeähnliche Symptome hervorrufen kann und im schlimmsten Fall Hirnhautentzündungen zur Folge hat. Im Ostalbkreis wurden 2024 (bis Anfang Juni) bereits 23 FSME-Fälle verzeichnet, ein Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Eine Impfung gegen FSME wird dringend empfohlen, insbesondere für Menschen in Risikogebieten wie Baden-Württemberg.

Die Bedrohung durch Zecken

Die Zahlen sprechen für sich: Zwischen 80.000 und 300.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Borreliose, einer weiteren durch Zecken übertragenen Krankheit. Dies zeigt die große Relevanz von Schutzmaßnahmen. Die WDR betont, dass Zecken mittlerweile ganzjährig aktiv sind, was von Forschenden an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover bestätigt wurde. Besonders in den Sommer- und Herbstmonaten nehmen die Verdachtsfälle von Borreliose zu.

Übrigens: Für all jene, die gerne ins Freie gehen, gibt es einige einfache, jedoch effektive Schutzmaßnahmen gegen Zecken. Bleiben Sie auf festen Wegen, meiden Sie hohes Gras und dichte Büsche. Lange Hosen, geschlossene Schuhe und helle Kleidung sind ebenfalls hilfreich, da Zecken auf hellem Stoff leichter sichtbar sind. Nach einem Aufenthalt in der Natur sollte der Körper gründlich auf Zecken untersucht werden.

Aktuelle FSME-Risikogebiete

Die aktuelle Situation der FSME-Risikogebiete zeigt, dass Deutschland als Endemie-Gebiet gilt, mit regionalen Unterschieden in der Verbreitung. Die Website zecken.de hebt hervor, dass die Verbreitungskarte der EU eine fortlaufende Zunahme an FSME-Risikogebieten dokumentiert. Diese Entwicklung ist nicht nur lokal, sondern betrifft die gesamte Nordhalbkugel, wo auch Länder wie Schweden einen Rekord in FSME-Fällen verzeichnen.

Für Reisende gibt es zudem ein schnelles Impfschema gegen FSME. Innerhalb weniger Wochen kann ein Impfschutz aufgebaut werden, was für viele Outdoor-Fans eine wichtige Information ist. Auch die regelmäßige Überprüfung des Impfstatus ist ratsam, um sich vor den Gefahren, die Zecken mit sich bringen, bestmöglich zu schützen.

Auf diese Weise bleibt man gut informiert und kann das nächste Abenteuer in der Natur unbeschwert genießen. Denken Sie daran: Prävention ist der Schlüssel zur Gesundheit!