Ruhende Löwin in Schwäbisch Gmünd: Restaurierung startet bald!
In Schwäbisch Gmünd wird die Skulptur der ruhenden Löwin restauriert. Geplant sind Maßnahmen ab Juli 2025 für ca. 23.000 Euro.

Ruhende Löwin in Schwäbisch Gmünd: Restaurierung startet bald!
In Schwäbisch Gmünd wird eine ikonische Skulptur restauriert: die ruhende Löwin, die 1928 von Eugen-Ferdinand Greiner, einem Künstler und Konditor, geschaffen wurde. Die Skulptur ist nicht nur Teil des Denkmals „Stahlsches Schlösschen mit Stahlschem Garten“, sie hat sich auch als beliebtes Fotomotiv etabliert. Mit ihrer eindrucksvollen Präsenz auf der Mauer nordwestlich des Schlössles symbolisiert sie Stärke, Ruhe und Schutz für die Stadt.
Die Löwin hat in den letzten Jahren stark unter den Wettereinflüssen gelitten. Abplatzungen und Risse sind deutlich sichtbar, und ein Teil ihres Gesichts ist abgebrochen, konnte jedoch geborgen werden. Die Stadt hat Restauratorin Friederike Fischer mit der Erstellung einer Schadenskartierung beauftragt. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde ein Maßnahmenkonzept erarbeitet, um die Skulptur zu retten. Die Restaurierungsarbeiten beginnen voraussichtlich Mitte Juli und sollen etwa acht Wochen dauern. Die geschätzten Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 23.000 Euro.
Restauration und Herausforderungen
Ein zentrales Anliegen der Restaurierung sind die Schäden an der inneren Armierung der Skulptur, die durch Korrosion verursacht wurden. Hierbei müssen Lösungen gefunden werden, wie mit der nicht abnehmbaren Armierung umzugehen ist. Zudem wird derzeit untersucht, welche Materialien zum Einsatz kommen können, um eine erneute Materialunverträglichkeit zu vermeiden.
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann Spenden per E-Mail an die Stadtverwaltung schicken. Die Restaurierung der ruhenden Löwin zeigt einmal mehr, wie wichtige Kulturgüter wertgeschätzt und erhalten werden sollten, um die Kulturgeschichte wirksam am Leben zu halten.
Kulturelle Bereicherung durch Skulpturen
Geplant sind Standorte entlang des Josefsbachs und der Grabenallee, wobei ein erstes Werk unweit des Forums Gold und Silber platziert werden soll. Die feierliche Eröffnung der ausgewählten Skulpturen wird für den 19. April 2024 angesetzt. Diese Initiative wird dankend von Valeria Waibel, die den Nachlass von Dietz verwaltet, unterstützt.
Mit diesen Projekten zeigt Schwäbisch Gmünd, wie lebendig und wichtig Kunst im öffentlichen Raum ist. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Museen und Künstlern trägt dazu bei, die kulturelle Identität der Region zu stärken und den Bürger:innen ein Stück Geschichte näherzubringen.
Für die Stadt und ihre Bürger:innen liegt viel auf dem Spiel, wenn es darum geht, Kultur und Geschichte zu bewahren. Die aufregenden Entwicklungen rund um die ruhende Löwin und das zukünftige Skulpturen-Ensemble sind dabei nur der Anfang!