Auf den Spuren der Staufer: Stadtführung in Schwäbisch Gmünd!
Erleben Sie die spannende Stadtführung in Schwäbisch Gmünd am 12. Juli, die die staufische Geschichte lebendig macht. Anmeldung erforderlich!

Auf den Spuren der Staufer: Stadtführung in Schwäbisch Gmünd!
Ein wahres Highlight für Geschichtsfreunde und Naturbegeisterte steht bevor: Am Samstag, den 12. Juli, lädt Schwäbisch Gmünd zur spannenden Stadtführung „Vom Herrenhof zur Reichsstadt“ ein. Um 14 Uhr können Interessierte tief in die Geschichte der ältesten Stauferstadt in Südwestdeutschland eintauchen und diese aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Der Rundgang startet am i-Punkt in Schwäbisch Gmünd, wo sich die Teilnehmenden versammeln können. Die Kosten betragen 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Schülerinnen, Schüler und Studierende, wobei eine vorherige Anmeldung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich ist.
Was erwartet die Teilnehmer auf diesem unterhaltsamen Streifzug durch die Stadt? Die Führung thematisiert die Entwicklung von Schwäbisch Gmünd vom frühmittelalterlichen Herrenhof zur spätmittelalterlichen Reichsstadt und legt besonderen Fokus auf die Ära der Staufer, die das Stadtbild maßgeblich geprägt hat. Ein erfahrener Stadtführer in historischem Gewand führt die Teilnehmer über den malerischen Marktplatz zur beeindruckenden Johanniskirche, die als eines der hervorstechendsten staufischen Bauwerke gilt. Diese dreischiffige Pfeilerbasilika wurde zwischen 1220 und 1250 erbaut und war ursprünglich als Taufkirche des Staufergeschlechts geplant.
Die Route der Stadtführung
Die Route führt weiter zur Stauferstele am Prediger und zum Heilig-Kreuz-Münster, das als älteste Hallenkirche Süddeutschlands bekannt ist. Mit Stationen wie dem Grät, einem der ältesten Häuser der Stadt, und dem Glockenturm des Münsters gibt es viele interessante Punkte zu entdecken. Diese historischen Eckpfeiler erzählen die Geschichte Schwäbisch Gmünds und der Staufer, die in ihrer Blütezeit eine bedeutende Rolle in der Region spielten.
Ein kleiner Exkurs in die Vergangenheit zeigt, dass es unklar bleibt, ob Herzog Friedrich I. oder sein Sohn Friedrich II. an der Gründung der Stadt beteiligt waren. Die Stadtrechte wurden wahrscheinlich während der Regierungszeit von König Konrad III. im 12. Jahrhundert verliehen, was durch eine Traditionsnotiz aus dem Jahr 1162 untermauert wird.
Faszination der Stauferzeit
Diese Stadtführung ist mehr als nur eine gewöhnliche Besichtigung; sie bietet die Gelegenheit, mehr über den Aufstieg, die Blüte und den Fall der Staufer-Dynastie zu erfahren. Konradin, der letzte Staufer, feierte 1266 sein letztes Weihnachtsfest in Schwäbisch Gmünd, was die Stadt und ihre Geschichte untrennbar mit der Dynastie verknüpft. Die Reste staufischer Bauten, wie die Buckelquader an der Grät oder die Überreste der inneren Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, zeugen von dieser prächtigen Epoche, die Schwäbisch Gmünd zu einem besonderen Ort macht.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung steht interessierten Besuchern der i-Punkt in Schwäbisch Gmünd zur Verfügung, erreichbar unter der Telefonnummer 07171/603-4250. Sicher ist, dass diese Stadtführung Geschichte lebendig macht und Schwäbisch Gmünd in einem neuen Licht erscheinen lässt. Und das alles zu einem fairen Preis und in netter Gesellschaft! Lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen und tauchen Sie in die faszinierende Welt der Staufer ein. Am besten gleich anmelden!
Auch die Informationswebseite von Schwäbisch Gmünd hat alle Details zu diesem einzigartigen Abenteuer hier zusammengefasst, während die Veranstaltung auf bwegt.de genauer beworben wird. Wer mehr über die historische Bedeutung der Stauferstadt erfahren möchte, kann sich zusätzlich auf staufersaga.de umsehen.