Bundesweiter Warntag: So bereitet sich Heidenheim vor!
Am 11. September 2025 testet Heidenheim deutschlandweit Warnsysteme. Bürger sollten sich vorbereiten und wichtige Informationen beachten.

Bundesweiter Warntag: So bereitet sich Heidenheim vor!
In Deutschland wird am Donnerstag, den 11. September 2025, um 11 Uhr der nächste bundesweite Warntag stattfinden. Diese regelmäßige Übung, die seit 2020 von Bund und Ländern erprobt wird, dient der Prüfung der Warnsysteme und der Sensibilisierung der Bevölkerung für das richtige Verhalten im Notfall. „hz.de berichtet, dass der erste Warntag Schwachstellen offenlegte und somit wichtige Verbesserungen nach sich zog“, erklärt Landrat Peter Polta. Im Landkreis Heidenheim werden die Warnsysteme ebenfalls getestet.
Ein Probealarm wird um 11 Uhr durch das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) ausgegeben. Dabei können die Bürgerinnen und Bürger mit verschiedenen Warnungen rechnen: Neben Sirenensignalen wird es auch Alarme auf Handys, Radio- und TV-Unterbrechungen sowie Push-Nachrichten von Warn-Apps wie „NINA“ und „KATWARN“ geben. Um 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung über die gleichen Kanäle, allerdings nicht auf Mobiltelefonen, da die Mobilfunkanbieter daran noch arbeiten. „ruhr24.de weist darauf hin, dass nicht alle Kommunen an allen Warnmitteln teilnehmen, die Teilnahme jedoch freiwillig ist“, ergänzt Kreisbrandmeister Michael Zimmermann.
Die Bedeutung des Warntags
Die letzten Warntage haben gezeigt, dass 97% der Bevölkerung in der Lage waren, mindestens ein Warnmedium zu erreichen. Besonders beliebt sind Radio, Zeitungen und persönliche Kontakte. Cell-Broadcast konnte immerhin 72% der Bürgerinnen und Bürger erreichen, was einen signifikanten Schritt in der Warnstrategien darstellt. „Vor allem in Krisenzeiten ist der Warntag entscheidend“, so Polta, der die Wichtigkeit rationellen Verhaltens in solchen Situationen unterstreicht.
Warnungen werden bei Gefahrenlagen durch einen auf- und abschwellenden Heulton signalisiert, während die Entwarnung mit einem einminütigen Dauerton verkündet wird. Zusätzlich wird bei Feuerwehralarmen ein spezielles Signal erzeugt. „Diese Systeme spielen eine zentrale Rolle in der frühzeitigen Warnung der Bevölkerung“, erläutert der Landrat. Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu den Warnsystemen waren überwiegend positiv, besonders die mobile Warnsirene erfuhr gute Resonanz.
Empfehlungen für die Bevölkerung
Die Behörden empfehlen den Bürgern, sich gut vorzubereiten. „Es ist ratsam, Warn-Apps wie ‚NINA‘ oder ‚Katwarn‘ zu installieren“, so Zimmermann. Zudem sollten sich die Haushalte vorsorglich mit einem batteriebetriebenen Radio und einem Vorrat an Trinkwasser sowie haltbaren Lebensmitteln ausstatten. Vor allem in einer Zeit, in der Katastrophen wie Unwetter und Waldbrände an der Tagesordnung sind, ist es von großer Bedeutung, vorbereitet zu sein.
Mit dem künftigen Rückmeldekanal des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der ab dem 12. September 2025 verfügbar sein wird, haben die Bürger die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Fragen zu teilen. Kontakt für Rückmeldungen und nähere Informationen ist das Landratsamt Heidenheim, erreichbar unter der Telefonnummer 07321 321-2347 oder via E-Mail an kreisbrandmeister@landkreis-heidenheim.de.
„Das allerwichtigste ist, dass wir alle zusammenarbeiten, um die Sicherheitsstandards zu verbessern“, betont Polta. Mit den richtigen Informationen und einem flächendeckenden Sirenennetz kann die Bevölkerung im Ernstfall schnell und effektiv gewarnt werden. So kann jeder Einzelne seinen Beitrag zur Sicherheit in der Gemeinschaft leisten.
In diesem Sinne: Seien Sie vorbereitet und nehmen Sie am Warntag teil!