Baustelle Hindenburgplatz: Neue Poller-Zeiten für besseren Zugang!
Großbaustelle am Hindenburgplatz in Baden-Baden: Fortschritte, Herausforderungen für den Einzelhandel und angepasste Verkehrsregelungen.

Baustelle Hindenburgplatz: Neue Poller-Zeiten für besseren Zugang!
Die Großbaustelle am Hindenburgplatz in Baden-Baden nimmt Formen an und sorgt für einige Veränderungen in der Stadt. Bürgermeister Alexander Wieland hat in einer aktuellen Mitteilung betont, wie wichtig der Austausch mit dem Einzelhandel ist. Dieser leidet stark unter der Baustellensituation, und man möchte die Bedingungen so angenehm wie möglich gestalten, sodass das wirtschaftliche Leben der Innenstadt nicht zu kurz kommt. Dies geschieht unter anderem durch angepasste Öffnungszeiten der Poller in der Kaiserallee, die aktuell von 19 bis 11 Uhr abgesenkt sind und künftig bis 13 Uhr offen bleiben werden. Das Ziel ist klar: die Erreichbarkeit der Innenstadt verbessern und den Einzelhandel unterstützen, wie die Badische Neueste Nachrichten berichten.
Doch welche weiteren Baumaßnahmen stehen auf der Agenda? Am Montag, dem 5. Mai, beginnt die Neugestaltung des Hindenburgplatzes, wobei ein zentrales Element, der Laeuger-Brunnen, bereits abgebaut wurde. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Umleitungen einstellen, während der Verkehr stadteinwärts umgeleitet wird. Alle Ziele in der Innenstadt bleiben jedoch weiterhin erreichbar. Die Lange Straße wird für den Verkehr in Richtung Innenstadt gesperrt; stattdessen wird der Verkehr über die Albrecht-Dürer-Straße und Kapuzinerstraße geleitet. Busse sind ebenfalls betroffen und müssen ihre Routen anpassen. Hierbei bleibt die Haltestelle Hindenburgplatz/Stadtbibliothek regulär bedient, was eine Erleichterung für Pendler bedeutet. Radfahrer können bis zur Baustelle fahren, müssen jedoch an der Absperrung ihr Fahrrad schieben.
Die Pläne sind groß
Die Neugestaltung des Hindenburgplatzes, der als wichtiges Eingangstor zur Innenstadt gilt, erfolgt in mehreren Bauabschnitten und soll sich über rund vier Jahre erstrecken. Dabei wird die Kaiserbrücke als nächstes Projekt angegangen, wobei die Bauzeit für die Sanierung etwa zehn Monate betragen wird. Unter dem Platz verläuft die Oos, weshalb ebenfalls die Brückenbauwerke saniert werden müssen. Auch angrenzende Versorgungsleitungen wie Wasser, Strom und Telekommunikation stehen auf der To-Do-Liste. Dies alles geschieht nicht ohne Grund: Gesunde Infrastrukturen sind entscheidend für eine lebendige Stadt.
Ein weiteres spannendes Thema, das nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Mobilitätswende. Diese soll neue Konzepte und alternative Verkehrsmittel fördern, dabei ist das Bundesministerium für Digitales und Verkehr aktiv und fördert innovative Projekte zur nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung. Ein wichtiges Ziel der Mobilitätswende ist es, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und auf umweltfreundliche Alternativen wie Fußverkehr, Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel umzuschalten. Um diesen Wandel zu unterstützen, sind Städte und Kommunen die Hauptakteure, wie auch im Fall von Baden-Baden, wo konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsangebots umgesetzt werden.
Verkehrssicherheit und flexibles Handeln
In der Friedrichstraße wird zudem eine verstärkte Verkehrskontrolle angekündigt. Oberbürgermeister Dietmar Späth hat dabei die Flexibilität der Verwaltung hervorgehoben, die notwendig ist, um den veränderten Bedingungen gerecht zu werden. Die Bilanz der Baustellensituation fällt bisher positiv aus, was nicht nur dem Einsatz der Stadtverwaltung, sondern auch der Solidarität der Bürger und Geschäftsinhaber zu verdanken ist. Es bleibt abzuwarten, wie die weitere Entwicklung der Baustelle verläuft und welche neuen Impulse dies für den Einzelhandel und die Mobilität in Baden-Baden bringen wird.
Wer mehr Informationen zu den laufenden Projekten rund um den Hindenburgplatz sucht, kann sich gerne an die Stadt unter der E-Mail-Adresse hindenburgplatz@baden-baden.de wenden oder auf der städtischen Webseite nachlesen: www.baden-baden.de/hindenburgplatz.