
Thomas Müller wird den FC Bayern München verlassen. Diese Nachricht schockiert nicht nur die Fans des Vereins, sondern auch zahlreiche Persönlichkeiten des Fußballs. Alexander Zverev äußert sich dazu und erklärt: „Als Fan finde ich es idiotisch, ihn nicht mehr dabei haben zu wollen.“ Der Abschied des langjährigen Bayern-Stars sorgt auch bei seinen Kollegen für Bedauern.
Sebastian Kehl, der Sportdirektor von Borussia Dortmund, kommentiert Müllers bevorstehenden Abschied mit den Worten: „Schade, dass er dort jetzt nicht mehr weitermacht.“ Müller wird von mehreren Spielern geschätzt, einschließlich Karim Adeyemi, der betont, dass Bayern München für ihn untrennbar mit Müller verbunden ist. David Raum von RB Leipzig empfindet es ebenfalls als „komisch“, den Weltmeister nicht mehr im Bayern-Trikot zu sehen.
Vertragslage und Überraschung
Die Entscheidung über Müllers Zukunft wurde bei einem Meeting zwischen Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen und den Vertretern des Spielers getroffen. Voraussichtlich wird Müller kein Angebot zur Vertragsverlängerung erhalten. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2025, doch die offizielle Bestätigung der Vertragslage steht noch aus, wie merkur.de berichtet.
Müller zeigt sich verärgert über die Informationsweitergabe zu seinem Abschied, die ihn durch die Medien erreichte. Er wurde von der Entscheidung überrascht und hatte im November 2024 noch an einer Vertragsverlängerung gearbeitet. Ein weiteres Gespräch zur Klärung seiner Zukunft steht bevor. Experten und Wegbegleiter kritisieren das Vorgehen des FC Bayern. Berichten zufolge hat Müller auch die Möglichkeit, zu Los Angeles FC zu wechseln und könnte dort eine Botschafterrolle einnehmen.
Karriere und Abschied
Die Ankündigung von Müllers Abschied kommt kurz nachdem sein Weltmeister-Kollege Mats Hummels sein Karriereende nach der Saison bekanntgab. Müller spielt seit dem 1. Juli 2000 für den FC Bayern München und wird als „überragender Mensch“ von Kehl beschrieben. Jonathan Tah von Bayer Leverkusen drückt seine Wertschätzung für die gemeinsamen Erfahrungen im DFB-Team aus.
Die Reaktionen der Spieler unterstreichen die Bedeutung, die Müller im deutschen Fußball hat. Der Kongress des Fußballs hat sich über die Jahre zu einem professionellen und weltweit beliebten Sport entwickelt. Die Entwicklung vom Freizeitspiel hin zu einer strukturierten Disziplin hat es Spielern wie Müller ermöglicht, Ikonen des Fußballs zu werden.
Fußball hat sich nicht nur als Sport, sondern auch als soziales Phänomen etabliert, das Menschen über kulturelle und soziale Grenzen hinweg verbindet. Müllers Abschied, der auch im Kontext dieser Entwicklung zu betrachten ist, wirft Fragen auf über die Anfänge des Fußballs, die Bildung von Vereinen und die Rolle von Spielern als Sozialfiguren.
Mit seinen einzigartigen Fähigkeiten und seinem leidenschaftlichen Spiel hat Müller das Spiel geprägt und eine Generation von Spielern beeinflusst. Die anstehende Klub-Weltmeisterschaft in den USA ergibt sich für ihn als letzte Möglichkeit, in einem Wettbewerb auf internationalem Niveau zu glänzen, bevor sich der Fußball vielleicht bald ohne ihn weiterentwickeln wird.