Freiburg im Breisgau

Fairplay im Fußball: SC Freiburg kämpft um Champions-League-Platz!

Am 2. April 2025 gab es im deutschen Fußball ein offenes Bekenntnis zu Fairplay, besonders während des Spiels zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Union Berlin. In einer sportlich hoch emotionalen Atmosphäre bewiesen beide Mannschaften, dass neben dem Streben nach Erfolg auch Respekt und Miteinander im Sport eine wichtige Rolle spielen können. So gab es kleine Gesten, die in Erinnerung bleiben, wie etwa die Unterstützung von Spielern beider Teams für verletzte Kollegen.

Der SC Freiburg kämpft derzeit um den erstmaligen Erhalt eines Champions-League-Platzes und steht nach der Partie auf dem siebten Platz der Bundesliga. Trotz eines beeindruckenden Sieges von Union mit 2:1 bleiben die Abstiegssorgen der Berliner bestehen. Während des Spiels wurde die Partie unterbrochen, als Woo-Yeong Jeong verletzt am Boden lag und Noah Atubolu, ein Spieler des SC Freiburg, ebenfalls eine Verletzung erlitten hatte. Die Reaktionen der Spieler waren bemerkenswert; Trainer Steffen Baumgart und Michael Gspurning zeigten sich solidarisch und unterstützten den verletzten Akteur.

Fairness im Fokus

Trainer Robin Dutt äußerte sich zur aktuellen Situation des SC Freiburg und deren Chancen auf einen Platz in der Europa League. Der Verein belegt aktuell den dritten Platz in der bundesligainternen Fairplay-Rangliste, hinter Bundesliga-Größen wie Borussia Dortmund und Bayern München. Diese Rangliste wird durch die Verteilung von Karten sowie das Verhalten von Fans und Vereinsverantwortlichen bestimmt. Es ist jedoch anzumerken, dass Dutt nicht beabsichtigt, gezielt auf eine Europa-League-Teilnahme über die Fairplay-Wertung hinzuarbeiten. Er bezeichnete die Vorstellung, sich aus Zweikämpfen zurückzuhalten, um Fairplay-Punkte zu sammeln, als absurd.

Die Fairplay-Rangliste hat eine zentrale Bedeutung im Fußball. In den letzten Jahren hat Freiburg stets eine vordere Platzierung in dieser Wertung erzielt, was zu positiven Impulsen für den Verein beiträgt. Der DFB könnte den Freiburgern einen Platz in der Europa League zusprechen, falls Deutschland sich unter den drei fairsten Nationen einordnet. Die nächste UEFA-Rangliste wird Mitte Mai veröffentlicht, während Deutschland zuletzt den fünften Platz belegte.

Die Bedeutung von Fairplay

Die Fair-Play-Bewertung im Fußball ist nicht nur ein Werkzeug zur Regelbefolgung, sondern fördert auch zentrale Werte wie Respekt, Teamgeist und Integrität. Diese Bewertung erfolgt durch die Auswertung des Verhaltens von Spielern, Teams und Zuschauern. Besonders in Zeiten, in denen finanzielle Mittel eine große Rolle spielen, ist es wichtig, auch die ethischen Standards nicht aus den Augen zu verlieren. Das Positive an etablierten Fair-Play-Wertungen ist, dass sie die Grundlage für einen fairen Wettbewerb bieten und maßgeblich die Qualifikation für internationale Turniere beeinflussen können.

Zu den Kriterien der Fair-Play-Wertung gehören unter anderem der Respekt gegenüber Gegnern und Schiedsrichtern, die Anzahl der vergebenen Gelben und Roten Karten sowie das Verhalten der Zuschauer. Eine ordentlich umgesetzte Fair-Play-Wertung kann darüber entscheiden, ob Mannschaften an bedeutenden Turnieren wie der FIFA-Weltmeisterschaft teilnehmen oder wie im Fall von Japan und Senegal bei der WM 2018. Hierbei erwies sich die Fair-Play-Wertung als entscheidend, als Japan aufgrund besserer Werte weiterkam.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
berliner-kurier.de
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wz.de
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100fussball.de

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