
In Neuenburg am Rhein besteht derzeit ein erhöhtes Risiko für Verkehrsteilnehmer, die die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen missachten. Die Polizei Baden-Württemberg hat angekündigt, dass verstärkt Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Auch heute, am 3. April 2025, sind zahlreiche mobile Blitzer im Stadtgebiet zu erwarten. Der Fokus liegt besonders auf gefährlichen Straßenabschnitten, und temporäre Geschwindigkeitskontrollen werden sowohl von der Polizei als auch durch private Auftraggeber durchgeführt.
Am 2. April 2025 wurde um 07:39 Uhr eine mobile Radarfalle bei 79395 auf der A 5 gemeldet. An dieser Stelle gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 km/h. Der genaue Standort der Blitzer ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht offiziell bestätigt, jedoch weist die Polizei darauf hin, dass die Überwachung durch mobile Blitzgeräte flexibel und unvorhersehbar erfolgt. Dies führt oft zu einem Überraschungseffekt für die Verkehrsteilnehmer und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden.
Technologien und Methoden der Geschwindigkeitsmessung
Die Verwendung von Radartechnologie zur Geschwindigkeitsmessung hat in Deutschland eine lange Tradition. Seit 1956 kommen Radaranlagen zum Einsatz, die den Doppler-Effekt nutzen, um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu bestimmen. Typische Geräte, die für mobile Geschwindigkeitskontrollen genutzt werden, sind unter anderem das Traffipax SpeedoPhot und die Multanova 6F.
Mobile Blitzgeräte erfassen in der Regel nicht nur das Kennzeichen des Fahrzeugs, sondern auch das Gesicht des Fahrers. Diese Technik erfolgt oft in Form von Radar- oder Lasermessgeräten. Bei der Geschwindigkeitsüberwachung müssen die Verkehrsteilnehmer mit einer Messabweichung rechnen: Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird eine Toleranz von 3 km/h abgezogen, während bei höheren Geschwindigkeiten 3% der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen werden.
Bußgelder und Konsequenzen bei Geschwindigkeitsübertretungen
Geschwindigkeitsüberschreitungen werden in Deutschland je nach Schwere des Verstoßes geahndet. Innerorts sehen die Regelungen folgende Bußgelder vor:
Überschreitung | Bußgeld | Punkte | Fahrverbot |
---|---|---|---|
Bis 10 km/h | 30 € | – | – |
11 – 15 km/h | 50 € | – | – |
16 – 20 km/h | 70 € | – | – |
21 – 25 km/h | 115 € | 1 Punkt | – |
26 – 30 km/h | 180 € | – | 1 Monat |
Über 70 km/h | 800 € | 3 Punkte | 3 Monate |
Die Polizei ist verpflichtet, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und Unfälle zu verhindern. Auch wenn Geschwindigkeitsverstöße in Deutschland häufig vorkommen – oft verursacht durch Zeitdruck oder Unachtsamkeit – ist es wichtig, die geltenden Verkehrsvorschriften zu beachten, um unnötige Bußgelder oder gar Fahrverbote zu vermeiden. Bussgeldinfo.org äußert, dass mobile Blitzer eine wirksame Maßnahme sind, um das Geschwindigkeitsverhalten der Autofahrer nachhaltig zu kontrollieren.