Sensation aus Fellbach: Vizeweltmeister bricht Segelflug-Rekord!

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Die Fliegergruppe Fellbach brach mit Vizeweltmeister Uli Schwenk einen Rekordflug: 420 km in fast fünf Stunden über den Schwarzwald.

Die Fliegergruppe Fellbach brach mit Vizeweltmeister Uli Schwenk einen Rekordflug: 420 km in fast fünf Stunden über den Schwarzwald.
Die Fliegergruppe Fellbach brach mit Vizeweltmeister Uli Schwenk einen Rekordflug: 420 km in fast fünf Stunden über den Schwarzwald.

Sensation aus Fellbach: Vizeweltmeister bricht Segelflug-Rekord!

Die Fliegergruppe Fellbach e.V. sorgt in der ersten Woche der Sommerferien für Furore mit einem Rekordflug, der nicht nur die Piloten, sondern auch die Zuschauer begeistert hat. Nach einer durchwachsenen Witterung in der ersten Wochenhälfte konnten die Flieger am Mittwoch endlich durchstarten und erste Ausbildungs- sowie Streckenflüge bis zu 200 km durchführen. Dabei zog es die mutigen Piloten über das malerische Donautal bis an die Ränder des Schwarzwaldes. Stuttgarter Nachrichten berichten, dass die Flugschüler dabei zahlreiche Trainingsflüge in der unmittelbaren Umgebung des Amalienhofs absolvierten.

Ein besonders spektakuläres Highlight war der gemeinsame Flug von Marcus Mädl und dem vierfachen Vizeweltmeister Uli Schwenk am Sonntag. Mit dem weltgrößten Doppelsitzer, dessen Spannweite über 30 Meter beträgt, flogen sie eine Strecke von etwa 420 km im reinen Segelflug, was eine Rekordflugdauer von fast fünf Stunden bedeutete. Die Route führte sie über Ulm und Isny bis zur Wende am Heiterberg, bevor es zurück zum Amalienhof ging. Diese außergewöhnliche Leistung gliederte sich in das traditionelle Pfingstfluglager, das vom 09. bis 14. Juni 2025 stattfand, wie auch mein-stuttgart.com festhält.

Ein Gemeinschaftserlebnis

Zur Freude aller beteiligten Piloten, darunter sieben Flugschüler und eine Flugschülerin, wurde der Trainingsfokus besonders auf die entscheidenden Manöver von Starts und Landungen gelegt. Unter der Anleitung von Jürgen Wertenbach und Dietmar Link sammelten die Teilnehmer wertvolle Erfahrungen in der Luft. Besonders bemerkenswert war der 67-jährige Wilhelm Kerres, der nach seiner Karriere als Entwicklungsingenieur nun seinen ersten Alleinstarts feierte und von seinen Vereinskameraden liebevoll mit einem traditionellen Fliegerstrauß geehrt wurde.

Das Sommerfluglager wird nicht nur wegen der spannenden Flüge geschätzt, sondern auch als Gemeinschaftsereignis gefeiert. Neben Verpflegungen und unterhaltsamen Lagerfeuern verleiht es dem Segelflugsport einen besonderen sozialen Rahmen. Experten jedoch weisen auf ernsthafte bürokratische Herausforderungen hin, die den Segelflugsport in Europa belasten. Die Fliegergruppe Fellbach hofft auf geplante Verbesserungen, um den leidenschaftlichen Flugzeugliebhabern den Zugang zu erleichtern.

Der Reiz und die Faszination für das Fliegen sind in Fellbach ungebrochen. Die Fliegergruppe zeigt nicht nur Engagement, sondern auch die Entschlossenheit, den Segelflugsport in der Region weiter zu fördern. Da kann man nur hoffen, dass die nächsten Ferien ebenso erfolgreich und abenteuerlich verlaufen!