Ulrich Medical investiert in Ulm: 30 neue Jobs und Produktionsausbau!
Ulrich Medical eröffnet neue Produktionsfläche in Ulm, schafft über 30 Arbeitsplätze und stärkt die Medizintechnikbranche.

Ulrich Medical investiert in Ulm: 30 neue Jobs und Produktionsausbau!
In Ulm gibt es Grund zum Feiern: Ulrich Medical hat erfolgreich neue Produktionsflächen für seine hochgefragten Kontrastmittelinjektoren bezogen. Die Fertigungseinrichtung, die Ende Mai eröffnet wurde, erstreckt sich über knapp 1.200 Quadratmeter und schafft mehr als 30 neue Arbeitsplätze. Diese Investition unterstreicht das Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Ulm sowie zur langfristigen Entwicklung vor Ort, wie transkript.de berichtet.
Der Konzern, der sich auf medizintechnische Präzisionsgeräte spezialisiert hat, setzt mit dieser Erweiterung gezielt auf die wachsende Nachfrage nach Kontrastmittelinjektoren, die ein wesentlicher Wachstumstreiber in den vergangenen Jahren gewesen sind. CEO Friedrich von Rechteren, der erst kürzlich den Vorsitz der Geschäftsführung übernommen hat, betonte, dass die Erweiterung die Bedeutung dieser Produkte im Unternehmensportfolio stärkt, wie auch med-eng.de berichtet.
Verstärkung für die Medizintechnik
Die neue Produktionsstätte wird maßgeblich dazu beitragen, den steigenden Bedarf an hochpräzisen radiologischen Systemen zu decken. In einer Zeit, in der der Markt für Medizintechnik global wächst, körperlich bedingt durch eine alternde Bevölkerung und den Vormarsch smarter Technologien, ist diese Entscheidung umso wichtiger. Laut covendit.de wird der Markt bis 2024 weltweit jährlich um 5,4 % wachsen. Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz und datenbasierte Diagnosen prägen die Innovationskraft und eröffnen neue Möglichkeiten.
Die Corona-Pandemie hat die Investitionen im Gesundheitswesen und die Innovationsgeschwindigkeit zusätzlich beschleunigt. Dennoch kämpft die Branche mit Herausforderungen wie steigenden Entwicklungskosten und einem teils angespannten Fachkräftemangel. Trotzdem bleibt der Bereich für Investoren attraktiv – vor allem innovative Unternehmen, die sich auf spezialisierte Therapien fokussieren, erzielen hohe Bewertungen.
Friedrich von Rechteren hat einen wichtigen Schritt gemacht, um Ulrich Medical in die Zukunft zu führen. Er trat im Juli 2024 in das Unternehmen ein und übernahm nun die Verantwortung von Klaus Kiesel, der über 30 Jahre lang als CEO fungierte und bis Ende des Jahres weiterhin als Co-CEO an seiner Seite bleibt. Damit wird sichergestellt, dass die strategischen Themen und Projekte weiterhin gut begleitet werden.
All diese Entwicklungen zeigen, dass in Ulm nicht nur an der Technologie gearbeitet wird, sondern auch am Aufbau eines starken Standorts für die Medizintechnik. Mit frischen Ideen und neuen Perspektiven möchte Ulrich Medical auch in den kommenden Jahren weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen.