Begeisterndes Konzert im Schwörhaus: Posaune trifft auf Jazz und Leidenschaft!
Am 30. November begeisterten Henning Wiegräbe und Tayuko Nakao-Seibert im Schwörhaus Schwäbisch Gmünd mit einem Konzert.

Begeisterndes Konzert im Schwörhaus: Posaune trifft auf Jazz und Leidenschaft!
Am vergangenen Sonntag, den 30. November, erlebten Musikliebhaber in Schwäbisch Gmünd ein ganz besonderes Event im Schwörhaus der Städtischen Musikschule. Unter dem Motto „Aus der neuen Welt“ traten der renommierte Posaunist Henning Wiegräbe und die talentierte Pianistin Tayuko Nakao-Seibert auf. Die beiden Künstler boten ein Programm, das die einflussreiche Verbindung zwischen Jazz und lateinamerikanischer Musik zu amerikanischen Komponisten eindrucksvoll veranschaulichte. Zu hören waren Werke unter anderem von George Gershwin, Leonard Bernstein, Astor Piazzolla, Sammy Nestico und Heitor Villa-Lobos. Das Publikum war sichtlich begeistert und bedankte sich mit langanhaltendem Applaus für das gelungene Konzert, das die beiden Künstler mit Brillanz, Präzision und einer spürbaren Spielfreude präsentierten.
Das Wochenende begann bereits am Samstag, den 29. November, mit einem Workshop, den Wiegräbe für die Posaunenklassen von Hubert Hegele und Christian Wolf abhielt. Hierbei gab es zahlreiche Impulse und praktische Tipps für den musikalischen Nachwuchs. Diese Initiative verdeutlichte einmal mehr den fruchtbaren Dialog zwischen der Musikhochschule Stuttgart und der örtlichen Musikschule. Henning Wiegräbe ist seit 2006 Professor für Posaune an der Musikhochschule Stuttgart und hat zuvor die Posaunenklassen an den Musikhochschulen Saarbrücken und Basel betreut. Seine Absolvent*innen sind mittlerweile in internationalen Spitzenorchestern tätig und leiten Posaunenklassen an renommierten Musikhochschulen weltweit, darunter in Berlin, Leipzig und Peking.
Die Künstler im Fokus
Henning Wiegräbe präsentierte sich während des Konzerts mit einem warmen und facettenreichen Ton, der sein souveränes Spiel unterstrich. Die Pianistin Tayuko Nakao-Seibert, die in Tokio geboren wurde und sowohl in Japan als auch in Indonesien aufwuchs, ergänzte ihn perfekt. Sie hat ihr Studium an der Musikhochschule Lübeck und der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Auszeichnung abgeschlossen und ist seit 2012 als Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie seit 2018 an der Hochschule für Musik Karlsruhe tätig. Nakao-Seibert ist zudem erfahren in der Teilnahme an diversen Festivals und Konzertreihen, darunter die Ludwigsburger Schlossfestspiele.
Das Konzertprogramm spiegelte die stilistische Vielfalt wider und zeigte, wie die Einflüsse von Jazz und lateinamerikanischer Musik die amerikanische Kompositionslandschaft prägten. Interessierte konnten Tickets über regionale Tourist-Informationen und Ticket Scharf, sowie per E-Mail und Telefon ergattern. Für Schüler und Studierende gab es ein besonders attraktives Angebot: Tickets für nur 5 Euro!
Ein Blick in die Zukunft
Die positive Resonanz auf das Wochenende zeigt, wie wichtig solche kulturellen Veranstaltungen für die Gemeinde und die Förderung junger Talente sind. Darüber hinaus bekräftigt es den Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und örtlicher Kultur, der in der Region hoch im Kurs liegt. Die Workshops und Konzerte sind nicht nur für die Teilnehmer und Besucher von Bedeutung; sie stärken auch das Miteinander in der Musikszene und bieten eine Plattform für talentierte Musiker. Auch in Zukunft dürfen wir uns auf weitere inspirierende Projekte freuen, die im Zusammenarbeit mit der Schwäbisch Gmünd und der Sawallisch Stiftung stattfinden werden.