Frittierfett-Diebe schlagen erneut in Giengen zu – Polizei ermittelt!
In Giengen an der Brenz wurden 300 Liter Frittierfett aus einem Restaurant gestohlen. Die Polizei ermittelt.

Frittierfett-Diebe schlagen erneut in Giengen zu – Polizei ermittelt!
Was ist schon wieder in Giengen an der Brenz los? Die Kriminalstatistik hat einen neuen Eintrag – und es ist kein erfreulicher. Unbekannte haben in der Nacht vom 12. auf den 13. November 2025 altes Frittierfett aus einem Restaurant gestohlen. Die Täter waren alles andere als feinfühlig und hebelten die Garage des Lokals auf. Aus dieser entwendeten sie eine Mülltonne mit satten 300 Litern Speisefett, welches hoch im Kurs steht.
Die Diebe verschwanden spurlos mit ihrem Fahrzeug, ohne eine weitere Spur zu hinterlassen. Dieses auffällige Verbrechen ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der Region. Laut Welt gab es vor zwei Wochen einen ähnlichen Vorfall in einem Schnellrestaurant in Heidenheim, wo mehrere Tonnen altes Frittierfett in die falschen Hände gelangten. Auch in Sindelfingen, im Kreis Böblingen, wurden mehrere Hundert Liter Speisefett gestohlen. Es deutet alles darauf hin, dass die Täter ein lukratives Geschäft wittern, da das aufbereitete Fett als umweltfreundlicher Kraftstoff für Fahrzeuge Verwendung finden kann.
Die Polizei ermittelt
Die Polizei hat alle Hände voll zu tun und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen diesen Vorfällen. Es bleibt abzuwarten, ob die Ermittler den Tätern auf die Schliche kommen. In der Theorie könnte es für die Diebe ein leichtes Spiel sein, doch möglicherweise gibt es Zeugen oder Spuren, die ihnen zum Verhängnis werden.
Die Nebensaison für Gastronomiebetriebe scheint eine einladende Zeit für kriminelle Energien zu sein. Gerade im Winter, wenn weniger Betrieb herrscht, werden solche Taten vermehrt verzeichnet. Das Diebesgut, das Frittierfett, könnte sich auf dem Schwarzmarkt oder in der Energiesparte gegen Geld eintauschen lassen – ein Gedanken, der für viele Gastronomen besorgniserregend ist.
Die Hintergründe des Frittierfett-Markts
Ob Frittierfett wirklich ein gefragtes Commodity ist? Aufbereitet kann es in der Tat als alternativer Kraftstoff eingesetzt werden. Immer mehr Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit, was das Frittierfett zu einer delicatessen Quelle für die „grüne“ Energieproduktion macht. Deshalb ist es kein Wunder, dass anno 2025 selbst altes Frittierfett einen interessanten Markt beschert.
Die Vorfälle zeigen wieder einmal, wie wichtig es für Gastronomen ist, ihre Lagerbestände und Räumlichkeiten gut zu sichern, um solch dreisten Diebstählen vorzubeugen. Denn abgesehen vom monetären Wert des Fettes schwingt immer auch eine Portion Unbehagen mit, wenn es um die Sicherheit der eigenen Gegebenheiten geht.
Die nächste Gastronomenrunde könnte sich also rund um das Thema Sicherheit und Schutzmaßnahmen drehen. In Anbetracht der grimmschwarzen Frittierfett-Geschichte in unseren Nachbarorten, steht die Frage im Raum: Wie kann man Frittierfett-Diebe künftig im Zaum halten? Ein gutes Händchen mit Sicherheitstechnik könnte der Schlüssel sein.
Für die Anwohner in Giengen bleibt nur zu hoffen, dass die Polizei schnell Licht ins Dunkel bringt und die Täter zur Rechenschaft zieht. Denn so viel steht fest: Ein weiteres Mal soll das Frittierfett nicht im Mittelpunkt einer solch kriminellen Handlung stehen.