Amokalarm in Biberach: Polizei mit Großaufgebot im Einsatz!
Amokalarm an Schulen in Biberach: Polizei klärt Situation, keine Gefährdungslage. Großeinsatz beendet, keine Verletzten.

Amokalarm in Biberach: Polizei mit Großaufgebot im Einsatz!
Ein Polizeieinsatz von ungewöhnlichem Ausmaß sorgte heute in Biberach für Aufregung und Besorgnis. An den Pestalozzi- und Wielandgymnasien wurde ein Amokalarm ausgelöst, der nach Angaben der Polizei Ulm um kurz nach 13 Uhr aufgrund einer mutmaßlich bewaffneten Person in der Nähe der Schulen ausgerufen wurde. Der Großeinsatz dauerte bis circa 16:45 Uhr, als schließlich Entwarnung gegeben werden konnte. Die Einsatzkräfte meldeten, dass zu keinem Zeitpunkt eine tatsächliche Gefährdungslage bestand, wie Augsburger Allgemeine berichtet.
Bei dem Einsatz waren viele Polizeibeamte und auch Feuerwehr- sowie Notfallseelsorgekräfte vor Ort. Passanten und Autofahrer wurden eindringlich gebeten, die Adenauerallee und die Umgebung der Schulen zu meiden. Während der mehrstündigen Maßnahmen wurden Schüler und Lehrkräfte evakuiert. Diese wurden klassenweise aus dem Gebäude gebracht und in Begleitung von Polizeikräften zu einer Betreuungsstelle gebracht, berichtet Schwäbische Nachrichten.
Beruhigende Nachrichten aus der Einsatzleitung
Gegen 15:20 Uhr war klar, dass es keine Anzeichen für eine tatsächliche Gefahr gab. Die Polizei konnte sogar bestätigen, dass alle Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal wohlauf waren. Oberbürgermeister Norbert Zeidler äußerte seine Erleichterung über die Situation und lobte die Einsatzkräfte für ihr schnelles Handeln.
Während des Vorfalls war unklar, ob der Amokalarm automatisch oder durch eine mündliche Meldung ausgelöst wurde. Die Polizei ermittelt weiterhin, um herauszufinden, wer den Alarm ausgelöst hat und wie die Annahme einer bewaffneten Person entstanden ist. „Es sind zahlreiche Personen in die Betreuung gekommen, darunter besorgte Angehörige, die sich bei der Polizei meldeten“, so ein Sprecher der Polizei. Ein Sondereinsatzkommando war nicht notwendig, allerdings waren „sehr viele“ Beamte im Einsatz, wie die Polizei abschließend mitteilte.
Die ganze Situation hat die Stadt und ihre Menschen aufgewühlt, doch die Entwarnung und das Fehlen von Verletzten geben auch Grund zur Erleichterung. Das schnelle und entschlossene Handeln der Behörden zeigt, dass in Momenten wie diesen vorausschauend und umsichtig agiert werden muss.